

„Der Fisch stinkt vom Kopf“ – in diesem Fall ist der Kopf das Unternehmen selbst. Sind die Produktinformationen schlecht aufbereitet oder eigentlich gar nicht vorhanden, verspielt es seinen wichtigsten Trumpf! Denn auch heute noch geht der Kunde im ersten oder zweiten Schritt auf die Website des Produktanbieters und sucht nach nützlichen Informationen. Findet er sie nicht oder sind die Informationen schlecht aufbereitet, besucht der Kunde eine andere Seite und kommt in der Regel auch nicht wieder. Dann sorgen die Konkurrenz und die Community im Internet für den Kaufentscheid.
"Ein Großteil der Unternehmen arbeitet auch heute noch mit diesen stumpfen Waffen."
Viele sprechen vom gläsernen Kunden – wir sprechen vom gläsernen Produkt, von der gläsernen Dienstleistung. Dem Kunden bleibt heute nichts mehr verborgen. Das Internet ist gnadenlos und auf seine Weise auch gefährlich „ehrlich“. Oftmals wird eine künstliche Wahrheit geschaffen, manipuliert durch geschickte Internetkampagnen, in denen das eine Produkt komischerweise immer besser wegkommt als das andere. Das liegt aber nicht zwangsläufig an der besseren Qualität oder am Preis des Produktes, sondern einfach nur daran, dass eben besser oder überhaupt darüber geredet wird. Das ist der Knackpunkt!
Die Kaufentscheidung ist letztendlich ein emotionaler Prozess, der sich aus der Summe vieler Faktoren zusammensetzt:
1. Sind die Produktinformationen auf den Internetseiten des Anbieters so aufbereitet, dass
2. Wurde das Produkt auf den einschlägigen Verbraucherportalen positiv bewertet?
3. Wie bewertet die Community das Produkt, z. B. bei Amazon?
4. Wo kriege ich das Produkt zum günstigsten Preis? Usw.
Unternehmen haben es selbst in der Hand, den wichtigen positiven Ersteindruck für ihre Produkte zu erzeugen und den Grundstein für einen Kaufimpuls zu legen.